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tl_files/content/Produkte/Logos/Bahnuebergaenge/Komponenten/Label-Flex-Life.jpg - Diagnose- und Alarmierungssystem

Das flex life ist ein sehr leistungsfähiges System zur Diagnose, Alarmierung, Protokollierung und Bedienung der flex Bahnüberganganlagen und kann je nach Kundenbedürfnis in verschiedenen Ausprägungen eingesetzt werden. Durch die umfangreichen Funktionen des flex life werden die  Betreiber der flex Anlagen über die  ganze System-Lebensdauer hinweg optimal unterstützt und die Lebenszykluskosten (lcc) minimiert.

flex life - Diagnosesystem
flex life - Diagnosesystem
flex life - Diagnosesystem - Schema
flex life - Diagnosesystem - Schema

Interne Selbst-Diagnose

Alle hinsichtlich Sicherheit und Zuverlässigkeit relevanten Funktionen der flex Bahnübergangssysteme werden durch die interne Selbstdiagnosefunktion laufend oder spätestens bei jeder Zugfahrt automatisch überprüft und Unregelmässigkeiten sofort erfasst. Periodische manuelle Messungen, Prüfungen, Einstellungen oder Abgleiche an der Anlage sind daher über die gesamte Lebensdauer hinweg nicht erforderlich.
Erkannte Fehler und Störungen des Systems werden lokal unverlierbar gespeichert und unmittelbar als Real-Textmeldung auf dem Bildschirm angezeigt. Zur optimalen Unterstützung des Einsatzpersonals werden alle Meldungen als vollsprechener Text ausgegeben, um die rasche Identifikation der Fehlerursache zu gewährleisten. Die angezeigten Meldungen können dabei zur Anpassung an kundenspezifische Nomenklaturen entsprechend verändert werden.
Nebst der Darstellung des Meldungsverlaufs erlaubt die Anzeige auch die Unterscheidung zwischen Fehlern (F) und Störungen (S) und unterscheiden zwischen kommenden (+) und gehenden (-) Meldungen z.B. für Fehler welche zum Zeitpunkt der Intervention nicht mehr vorhanden sind.

Beispiele von Meldungen des flex life
Beispiele von Meldungen des flex life

 

Alarmierung

Die Fehleroffenbarung des flex life funktioniert nicht nur lokal sondern auch fernwirkend. Das Konzept des flex life basiert dabei bewusst vollständig auf bestehenden und etablierten Telekommunikationsstandards wie beispielsweise GSM, GSM-R, TCP/IP und setzt ausschliesslich bei den Eisenbahnunternehmen bereits bekannte Medien wie SMS, Email, Fax, PDF, etc. ein. Somit sind weder für den Betrieb noch für die Instandhaltung spezielle Hardware-Endgeräte oder Software erforderlich. Das flex life ist offen gestaltet und unterstützt den Datenaustausch mit übergeordneten Systemen. Die vom flex life ausgegebenen Alarmmeldungen sind dabei identisch mit den lokal angezeigten, das heisst, auch die Alarme bestehen aus vollsprechenden Textmeldungen zur einfachen Indikation der Störung. Die zeitverzugslose Alarmierung im Klartext reduziert die Interventionszeit und stellt die schnellstmögliche Wiederherstellung des Systems sicher.

flex life - Alarmierungskonzept
flex life - Alarmierungskonzept

 

Protokollierung

Das flex life verfügt über eine interne „Black-Box“-Funktion zur automatischen Protokollierung des gesamten Anlagenbetriebs. Nebst einem unbeschränkten Speicher für alle Unregelmässigkeiten des Systems (Fehler und Störungen) werden auch alle regulären Abläufe und Systemereignisse fortlaufend automatisch protokolliert. Alle externen Anstösse, internen Schaltvorgänge sowie alle Bedienungen werden in einem Ringspeicher für mindestens drei Wochen gespeichert. Allfällige Vorkommnisse am Bahnübergang lassen sich dadurch lückenlos zurückverfolgen.
Die Protokolldaten sind lokal unveränderlich und können in Tabellen- oder Textformat und via USB-Schnittstelle oder optional auch durch Fernabfrage aus dem System geladen und analysiert werden.

flex life - Systemprotokoll
flex life - Systemprotokoll

 

Bedienung

flex life - Diagnosesystem
flex life - Diagnosesystem

Um das flex life als umfängliches Nutzer-Interface abzurunden, dient das System zusätzlich auch zur Bedienung der Anlage. Hierbei wird klar zwischen zwei Arten der Bedienung unterschieden. Alle Bedienungen im Zusammenhang mit der Diagnose sowie nicht sicherheitsrelevante Einstellungen können direkt auf dem Touch-Screen des Systems (Webseiten-Funktionalität) vorgenommen werden.
Für betriebliche und sicherheitsrelevante Bedienungen sind hingegen unabhängige Hardware-Bedienelemente vorhanden (siehe Foto). Dadurch ist das  flex life vom Betrieb und Sicherheit des Systems sowohl logisch wie auch galvanisch vollständig getrennt.

 

Vorteile von flex life

  • Automatische Selbstdiagnose aller relevanten Funktionen
  • Dadurch keine manuellen Prüfungen und Messungen erforderlich
  • Zeitverzugslose, lokale und fernwirkende Fehleroffenbarung
  • Kürzere Reaktionszeiten im Ereignisfall
  • Kürzere Instandsetzungszeiten aufgrund von klaren Informationen zur Störungsursache
  • Raschere Wiederherstellung der Anlagenverfügbarkeit
  • Nutzung bestehender Telekommunikations-Infrastruktur
  • Nutzung ausschliesslich bestehender HW und SW, dadurch kein Investitionsaufwand
  • Nutzung bekannter und etablierter Medien wie SMS, Email, etc. Dadurch kein Schulungsaufwand
  • Alle Optionen offen zur Einbindung in übergeordnete, zentrale Diagnosesysteme

 

Produkte und Dienstleistungen im Bereich Bahnübergänge