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Automatische Funkwarnsysteme (ATWS)

Baustellen / Grossbaustellen

Minimel Lynx ist das Warnsystem zur Sicherung von Arbeitsstellen im Bereich der spurgebundenen Verkehrssysteme. Es erfasst Zugfahrten in den vielfältigsten Gleissituationen und garantiert die zeit- und ortsgerechte individuelle und/oder kollektive Warnung. Durch den modularen Aufbau ist der Einsatz der gleichen Geräte auf Klein- sowie auf Grossbaustellen möglich. Diese vielfältigen Einsatzmöglichkeiten führen zu einer hohen Auslastung der Geräte.

Im Einsatz als «Automatic Train Warning System» (ATWS), werden die Zugfahrten mittels Schienenkontakten, die an einem HSF-L angeschlossen sind, erfasst. Die Ausfahrt des Zuges aus der Baustelle wird manuell an der EZE-L oder automatisch per Schienenkontakt quittiert.

Der Einsatz von Minimel Lynx als ATWS erfolgt typischerweise auf Baustellen mit räumlicher Ausdehnung von einigen hundert Metern oder, bei Gleisumbauten, auch bei Baustellen mit wesentlich grösserer Ausdehnung, aufgeteilt in einzelne Warnsektoren von einigen hundert Metern Länge.

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Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Modularer Aufbau erlaubt vielfältigen Einsatz (Klein-/Grossbaustelle)
  • Einfache Systemkonfiguration
  • Wahl zwischen halbautomatischem und automatischem Betrieb
  • Betrieb mit externer Speisung reduziert den Betriebsaufwand (Akkuwechsel)
  • Getrennte Zugserfassung von bis zu 4 Ankündigungsstellen
  • Betrieb mehrerer Systeme auf einer Funkfrequenz erlaubt die Aufteilung der Baustellen in Sektoren
  • Ergänzungen durch umfangreiches Mietangebot jederzeit kostengünstig möglich

Anwendungsbeispiel

Die Zugerfassung erfolgt per Schienenkontakt (RSK-R, RSK89, RSR123). Die Quittierung der Züge kann manuell (halbautomatischer Betrieb) oder wie unten gezeigt, automatisch erfolgen. Beim automatischen Betrieb erfolgt die Auszählung analog der Zugerfassung durch Schienenkontakte.

Die Speisung der Geräte erfolgt mit Power Akku, Netz oder Notstromgruppe. Die Power Box (ESP-L) verteilt dabei die Energie an die Warnmittel (EWK-L, AW126-L) und die Zentrale (EZE-L). Die Power Box dient dem Bediener auch als Ein-/Ausschalter für die Anlage. Um den autarken Betrieb der Zugdetektion (HSF-L, RSK-R, RSR123) zu erhöhen, steht ein Power Akku zur Verfügung.

Die Warnausgabe erfolgt mit den funkgesteuerten EWK-L, die mit drahtgebundenen AW126-L zu einer Warnkette ausgebaut werden können. Das EWK-L ist als punktförmige Warnung auch direkt bei Lärmquellen, wie zum Beispiel Zweiwegebagger einsetzbar. Auf diese Weise kann eine lärmoptimierte Baustelle aufgebaut werden.

Die kollektive Warnung ist kombinierbar mit individuellen Warnmittel (Minimel EPW), mit Funkwarnmitteln der Minimel 95 Geräte Familie (EWK) oder mit der Maschinenwarnung MWK.

 

Typische Baustellen

Der Einsatz von Minimel Lynx als ATWS erfolgt typisch auf Baustellen mit räumlicher Ausdehnung von einigen hundert Metern, oder bei Gleisumbauten auch bei Baustellen mit wesentlich grösserer Ausdehnungen aufgeteilt in einzelne Warnsektoren von einigen hundert Metern Länge.

 

Maximale Konfiguration

In einem Funkraum können bis zu 5 Systeme (EZE-L) auf einer Funkfrequenz betrieben werden. Jede EZE-L kann bis zu 4 HSF-L und 10 EWK-L per Funk ansteuern. Die Warnkette lässt sich pro EWK-L mit 16 AW126-L erweitern.

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