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Nachwarnung ohne Schleppen von schweren Hörnern

09.04.2016 10:12 von Stefan Zimmermann

Beim Einsatz einer Fliessbandmaschine ist in Deutschland und Österreich mindestens ein Überwachungsposten erforderlich, der auf dem Randweg des Nachbargleises in Höhe des Seitenläufers mit der Grossbaumaschine mitgeht und bei ausbleibender oder nicht zeitgerechter Reaktion des Seitenläufers auf eine Zugankündigung das Signal Ro 3 auslöst. Auf sehr vielen Baustellen wird dieses Signal mit mitgetragenen Starktonhörnern abgegeben. Dieses tagelange Tragen von Starktonhörnern über weite Strecken wird von den Mitarbeitern als physisch belastend empfunden.

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Das Mittragen der Starktonhörner ist eigentlich unnötig. Es existiert auf der Fliessbandmaschine bereits eine Warnanlage. Mit der Weiterentwicklung des Funkwarnsystems Minimel Lynx kann diese Warnanlage durch den Überwachungsposten per Funk angesteuert werden. Konkret löst er an einem Minimel Lynx Handgerät EZE-L oder HSF-L den RO3 aus. Dies wird per Funk auf ein zweites EWK ERRI übertragen. Ein Y-Kabel kombiniert den Warnbegriff vom feldseitigen EWK ERRI mit dem Warnbegriff des Nachwarnungs - EWK ERRI. Die Maschinenwarnung MWK spielt den an der ERRI Schnittstelle angelegten Warnbegriff.

Die Lösung wurde bereits auf mehreren Baustellen erfolgreich eingesetzt.

Vorteile der Lösung:

  • Mühsames Schleppen der Starktonhörner entfällt
  • Einsatz von bestehenden Komponenten, keine Sonderlösung

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